Diakon

Der Ständige Diakonat wurde eingeführt, um den dienenden Auftrag der Kirche zu betonen und den pastoralen und sozialen Aufgaben der Kirche gerecht zu werden.
Diakone haben eine besondere Brückenfunktion: Sie stehen durch die Weihe im Dienst der Kirche und des Bischofs und sind zugleich mit der Welt von heute in Ehe, Familie und Beruf verbunden. Sie können aber auch zölibatär bleiben. In der Regel sind sie in einer Gemeinde tätig, aber auch auf regionaler und diözesaner Ebene oder in Bereichen der Sonderseelsorge.

Der Dienst des Diakons gestaltet sich nach den drei Grundvollzügen der Kirche:

  • Dienst am Nächsten

Der Diakon sorgt sich vor allem um alte und kranke Menschen und solche, die in Not geraten sind. Er versucht, andere für menschliche Not zu sensibilisieren und zur tätigen Mithilfe anzuregen. Folgende Aufgaben gehören dazu: Kinder- und Jugendseelsorge, Ehe- und Familienpastoral, Besuche, Beratung und Begleitung.

  • Verkündigung

Der Diakon eröffnet Glaubenden und Suchenden den Zugang zum Wort Gottes in der Katechese, in der Predigt und im Glaubensgespräch (Tauf- und Trauungsgespräche, Eltern-, Bibel-, Glaubensrunden, Religionsunterricht, Erwachsenenbildung…).

  • Liturgie

Der Dienst am Menschen und der Gottesdienst gehören zusammen. In der Eucharistiefeier steht der Diakon zusammen mit dem Priester für die seiner Sorge Anvertrauten vor Gott (Verkündigung des Evangeliums, Predigt und liturgische Assistenz). Ebenso leitet der Diakon weitere Gottesdienste wie Taufe, Trauung, Begräbnis und Wortgottesfeiern.

Die Ausbildung erfolgt regional, d.h. überdiözesan (für die Region Ost in Magdeburg an der Fachakademie für Gemeindepastoral) in einem Fernstudium mit Konsultationstreffen an Wochenenden und Studienwochen, sowie mehrere Praktika. Die Lehrbriefe von Theologie im Fernkurs aus Würzburg bilden dabei die Grundlage; der Abschluss des Grundkurses wird vor Beginn der Ausbildung vorausgesetzt.  

Ansprechpartner

Andreas Weiss

Andreas-und-birgit-weiss@t-online.de

03943 – 695853